Montag 30 März 2026, 21:00

FIFA-Arena-Programm und FIFA-Initiative „Schuhe für alle“ in Ruanda lanciert

  • Ruanda nach Frankreich und Mexiko als drittes Land am FIFA-Programm „Schuhe für alle“ beteiligt

  • Beherbergungskomplex des ruandischen Fussballverbands (FERWAFA) und FIFA-Arena-Minifeld eingeweiht

  • FIFA-Generalsekretär Mattias Grafström bei allen drei Veranstaltungen zugegen

In einer bedeutsamen Woche für den ruandischen Fussball wurden die Programme FIFA-Arena und „Schuhe für alle“ lanciert sowie eine Unterkunftseinrichtung für die Nationalteams des Landes offiziell eingeweiht. Gleichzeitig ist das Land gerade Gastgeber von zwei Gruppen der FIFA Series 2026™ mit acht Teams.

Das FIFA-Arena-Programm wurde in Ruanda mit der Eröffnung eines Minifelds an der Kagarama-Sekundarschule in Kigali lanciert – dem ersten von zehn Minifeldern, die in dem afrikanischen Land angelegt werden und Hunderten von Kindern zugutekommen sollen. Die Spielfelder werden in Zusammenarbeit mit der französischen Entwicklungsagentur (AFD) im Rahmen der 2024 mit der FIFA unterzeichneten Grundsatzvereinbarung angelegt.

Ruandas Sportministerin Nelly Mukazayire, Fabrice Shema (Präsident der Rwandan Football Association FERWAFA) und Stéphan Le Brech, Chargé d'Affaires der französischen Botschaft in Ruanda, waren ebenfalls zugegen.

Die weiteren neun Spielfelder, die in Ruanda gebaut werden sollen, sind an folgenden Orten geplant: St.-Joseph-Schule (Muhanga), TTC Save (Gisagara), GSOB (Huye), GS Kabare (Ngoma), ES Nyamirama & IPM Mukarange (Kayonza), Inyemeramihigo-College (Rubavu), SINA-Gérard-College (Rulindo), Lycée de Kigali (Nyarugenge).

Grafström dankte der französischen Entwicklungsagentur und erklärte: „Der Fussball bringt Freude, durch ein Spielfeld, einen Ball und die Möglichkeit, gegeneinander anzutreten. Es geht darum, dass unsere Kinder gesund bleiben und wir hoffnungsvoll in die Zukunft blicken können.“

FIFA Arena inauguration and FIFA Boots 4 All launch

Zum Start der FIFA-Initiative „Schuhe für alle“ wurden 50 Paar Fussballschuhe verteilt. „Es ist wunderbar, den Kindern einen der Ausrüstungsgegenstände zu geben, die sie zum Fussballspielen brauchen“, so Grafström. „Ich weiss, dass man durchaus auch barfuss spielen kann, aber mit Schuhen ist es angenehmer und sicherer.“

Das FIFA-Programm „Schuhe für alle“, das erst kürzlich in Paris (Frankreich) ins Leben gerufen wurde, bietet kostenlose Fussballschuhe für bedürftige Kinder auf der ganzen Welt. Die FIFA hat 20 000 Paar Fussballschuhe mit FIFA-Logo in neun unterschiedlichen Grössen gekauft, die im Training, im Wettbewerb und in der Freizeit genutzt werden können. Während der Anfangsphase des Projekts werden sie an Mädchen und Jungen verteilt, die sich sonst kein eigenes Paar leisten könnten.

Zu guter Letzt wurde auch noch die neue Unterkunftseinrichtung des FERWAFA offiziell eingeweiht. Der Beherbergungskomplex wurde mit Mitteln aus dem FIFA-Forward-Programm gebaut, bietet hochwertige Wohn- und Besprechungsbereiche sowie ein professionelles Umfeld für alle Nationalteams des Landes (Frauen, Männer und Junioren), damit diese sich an zentraler Stelle optimal vorbereiten und ihr Potenzial ausschöpfen können.

„Das wird eines der Aushängeschilder des FIFA-Forward-Entwicklungsprogramms. Hier erhalten Talente die Möglichkeit, sich zu entwickeln, und Nationalteams einen festen Ort, an dem sie sich auf ihre Spiele vorbereiten können“, so Grafström, der noch hinzufügte, dass Ruanda damit vielleicht auch sein Ziel einer Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ oder FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ besser erreichen könne.

„Diese Einrichtung ist ein Instrument, um dieses Ziel zu erreichen. Daher meine Botschaft an alle Kinder: Träumt weiter, glaubt an euch, arbeitet weiterhin hart und glaubt fest daran, dass ihr das Ziel erreichen könnt. Der Verband unterstützt euch dabei – gemeinsam mit der FIFA.“

Ruanda war ausserdem Gastgeber für zwei Gruppen der FIFA Series™ in denen acht Teams antraten: Estland, Kenia, Grenada und Ruanda in Gruppe A, sowie Aruba, Liechtenstein, Macau und Tansania in Gruppe B. Der FIFA-Generalsekretär war vor Ort, als Kenia im ersten Spiel um Platz drei Grenada mit 3:0 schlug. Anschliessend setzte sich Ruanda von der gastgebenden afrikanischen Fussballkonföderation CAF im Amahoro-Nationalstadion mit 2:0 gegen Estland durch. Im zweiten Spiel um Platz drei, das im Kigali-Pelé-Stadion stattfand, gewann Tansania deutlich mit 6:0 gegen Macau, bevor Aruba (Concacaf) sich im zweiten Finale mit 4:1 gegen Liechtenstein durchsetzte.